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Das gehört in deine Stellenanzeige!

Die Stellenanzeige ist oft das allererste, was die Bewerber:innen von dir als Unternehmen sehen. Um so wichtiger ist es, dass deine Stellenanzeigen überzeugen! Aber was gehört in deine Stellenanzeige?


Die Frage des Aufbaus: Klassischerweise können wir uns hier an dem sogenannten AIDA-Modell orientieren.


AIDA steht für:

Attention (Aufmerksamkeit)

Interest (Interesse)

Desire (Wunsch)

Action (Handlung)


Das Modell, ursprünglich aus dem Marketing und der Werbung stammend, ist ein bewährtes Konzept, das darauf abzielt, potenzielle Kund:innen durch verschiedene Phasen des Kaufprozesses zu leiten, um schließlich zum Abschluss zu gelangen oder eine bestimmte Aktion, wie zum Beispiel das Einreichen einer Bewerbung, durchzuführen.


Die erste Phase: Attention

Lenke die Aufmerksamkeit der Bewerber:innen auf dich – z.B. Mit einem ansprechenden Design und einem aufmerksamkeitsstarken Header-Bild.

Das Bild sollte emotional ansprechend sein, also z.B. eine authentische, reale Szene direkt aus dem Unternehmen zeigen oder einen direkten Bezug zur Unternehmenskultur ermöglichen. Außerdem sollte es zum Corporate Design bzw. dem Look & Feel der Karriereseite passen.


Du kannst die Aufmerksamkeit zudem mit einem Arbeitgeber-Slogan wecken, der bereits einen ersten Hinweis auf die Unternehmenskultur gibt und die Werte des Unternehmens vermittelt. Beispiele dafür sind z.B. Daimler und Runtastic – bedenke jedoch, dass dein Slogan auf dein Unternehmen und die Unternehmenswerte angepasst sein sollte!


Noch entscheidender als das Design oder Slogan ist der Jobtitel!

Hebe ich optisch hervor und bedenke, dass die optimale Länge 40 - 60 Zeichen (inkl. Leerzeichen) beträgt. Der Stellentitel sollte eine gängige Bezeichnung des Jobs beinhalten, damit die Stelle im Google Index aufgenommen wird. Das heißt: Keine Fantasie-Titel! Wenn du nicht genau weißt, welcher Titel am besten geeignet ist, kannst du dies über Google Trends herausfinden.


Nächster Schritt: I wie Interest

Das Interesse der Leser:innen muss geweckt werden.

Hebe in einer kurzen Unternehmensbeschreibung hervor, was dich als Unternehmen und vor allem als Arbeitgeber besonders macht und was die Position, die du zu besetzen hast, spannend macht. Empfehlung sind max. 4 Zeilen und 5 kurze Sätze.


Sowohl harte Fakten, z.B. die Branche, die Mitarbeiter:innenzahl, Standorte, Umsatz oder auch ein besonders hohes Wachstum, als auch Soft Facts zur Unternehmenskultur, den Werten,

Alleinstellungsmerkmalen und dem Cultural Fit sind von Bedeutung.


Um hervorzuheben, warum die Position besonders spannend ist: Frag dich, welche Bedeutung

diese Position für dein Unternehmen und für die Kunden hat.


Der Hauptteil der Stellenanzeige

Das D steht für Desire – Wecke dem Wunsch, Teil des Unternehmens zu werden. Das geschieht über eine ansprechende Beschreibung der Tätigkeiten. Versuche die Aufgaben möglichst bildhaft zu beschreiben und Emotionen reinzubringen. Stichwort: Storytelling!


Das Anforderungsprofil: Am besten unterscheidest du klar zwischen Must-Haves und Nice-to-Haves, also Anforderungen, die definitiv erfüllt werden müssen, und Anforderungen, die nicht zwingend erforderlich sind. Die meisten „Standard-Softskills“ sollten bereits aus der Aufgabenbeschreibung hervorgehen, weshalb hier nur auf ganz bestimmte Fähigkeiten eingegangen werden sollte.


Zum Abschluss des Hauptteils hast du nochmal die Chance, dich als Arbeitgeber mit deinen Vorteilen zu präsentieren. Das Arbeitgeberangebot sollte also möglichst die Glaubwürdigkeit deiner Arbeitgebermarke stützen. Vermeide leere Worthülsen wie z.B. "flexible Arbeitszeiten" oder "flache Hierarchien" und ersetze sie durch ein konkretes Angebot. Frage dich, was hinter den Phrasen steht!


Achte auch darauf, dass das Feld „Ich biete“ mindestens genauso viele Punkte hat, wie das, was du von den Bewerberinnen erwartest.


Der Abschluss: "Call to Action" - das A in AIDA.

Mache klar, was Bewerber:innen tun sollen und wie sie es tun soll.

Achte darauf, dass es möglichst leicht ist, mit dir in Kontakt zu treten, und du nicht zu viele

Absprunghürden im Bewerbungsprozess aufbaust.



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